Die derzeit in Entwicklung befindliche Version check_netapp_pro baut auf der so genannten Kollektor-Architektur auf.  Diese funktioniert kurz zusammengefasst so:

Eigene Skripts, Kollektoren genannt, sammeln die für die Checks benötigten Daten und legen diese am Nagios Server in einem Store ab. Die Checks greifen auf den Store zu und kontaktieren die NetApp-Geräte nicht mehr direkt. Der Vorteil liegt darin, dass von mehreren Checks benötigte Daten nur mehr einmal abgeholt werden müssen. Weiters können durch die Kollektoren große Datenmengen in einer Session abgeholt werden, so dass auch die Anzahl der (aufwändigen) Verbindungsaufbauten reduziert wird. Insgesamt verlagern wir damit den Aufwand für das Monitoring weg von den überwachten Geräten – ein wichtiges Anliegen, denn die Überwachung und Performance-Messung sollte die gemessenen Gerät natürlich so wenig wie möglich belasten.

Ein weiterer Vorteil der Kollektor-Architektur ist, dass ähnliche Geräte nun mit den gleichen Checks überwacht werden können – es muss lediglich der für das Gerät passende Kollektor geschrieben werden. So wäre es beispielsweise möglich, die Checks auch für die E-Series von NetApp zu erweitern.