Manchmal ist weniger auch mehr – das meinte zumindest einer unserer Kunden und regte an, die Ausgabe der Performancedaten auch abschalten zu können. Gerne greifen wir diesen Vorschlag auf und so wird  ab der  Version 3.1.0 der Schalter --perf_format um das Argument suppress erweitert. Dieses sorgt dafür, dass Perfdaten gar nicht erst gesammelt und dann auch nicht ausgegeben werden.

Die Ausgabe eines vergleichsweise übersichtlichen Simulators mit nur 5 Volumes mit Performancedaten:

$ ./check_netapp_pro.pl Usage -H filer -o volume -s vserv1
NETAPP_PRO USAGE OK - 5 volumes checked.
vol2: 0.0GiB
snapsrc: 0.0GiB
snapdst: 0.0GiB
vol0: 0.0GiB
vol3: 0.0GiB
| snapdst=122880B;34865152;44826624;0;49807360 snapsrc=135168B;34865152;44826624;0;49807360 vol0=122880B;13946060.8;17930649.6;0;19922944 vol2=52822016B;69730304;89653248;0;99614720 vol3=122880B;13946060.8;17930649.6;0;19922944

Zum Vergleich die Ausgabe ohne Performancedaten:

$ ./check_netapp_pro.pl Usage -H filer -o volume -s vserv1 ‑‑perf_format=suppress
NETAPP_PRO USAGE OK - 5 volumes checked.
vol2: 0.0GiB
snapsrc: 0.0GiB
snapdst: 0.0GiB
vol0: 0.0GiB
vol3: 0.0GiB

Anwendungsfälle

Ein möglicher Anwendungsfall wäre einen Overall-Check für alle Volumes anzulegen, der dann keine Performancedaten ausgibt. Das reduziert die sonst riesige Anzahl an Graphen für diesen Check (einen je Volume) auf Null und beschleunigt damit auf vielen Systemen die Anzeige im GUI.

Und dann kann man immer noch je Volume einen eigenen Check einrichten, der Perfdaten ausgibt und somit den Graphen für dieses Volume anzeigt. Dank der Kollektorarchitektur sind dafür keine zusätzlichen Anfragen an den Filer nötig.