Für die Checks gibt es ihn schon länger – den Schalter --no_instances=OK der verhindert, dass zum Beispiel ein LUN-Check der keine LUNs findet mit einem nicht immer passenden UNKNOWN unnötig Staub aufwirbelt.

In letzter Zeit häufen sich die Anfragen nach einem solchen Schalter auch für die Kollektoren (also die getter-Skripts). Ein durchaus nachvollziehbares Argument ist, dass die Getter in jedem Fall eingerichtet sein sollten, denn verschiedenste Objekte wie z.B. LUNs oder Autogrow-Volumes werden sehr dynamisch angelegt oder verschwinden kurzfristig von den Systemen, ohne dass dies einen zu alarmierenden Fehler darstellt.

Es wäre nun meines Erachtens sinnvoll, die bisher verfolgte Politik das Vorhandensein von Objekten als den Normalzustand anzusehen – die für Volumes und Aggregate seine Richtigkeit hatte – zu ändern. In dem Fall würden wir sowohl die Getter als auch die Checks per Standardeinstellung so konfigurieren, dass das Nichtvorhandensein von Objekten keinen Alarm auslöst, also OK ist. Selbstverständlich kann diese Einstellung auch abgeändert werden. Bei bestehenden Konfigurationen, die dafür keine explizite Auswahl getroffen haben, würde sich das Verhalten aber ändern, so lange bis  explizit festgelegt wird, ob und wie das Nichtvorhandensein von Instanzen alarmiert werden soll.

Grundsätzlich ändern wir Default-Einstellungen in Nachfolgeversionen nicht. In diesem Fall steht dieses Prinzip aber in einem Widerspruch zu einem anderen Prinzip: Die Standardeinstellungen der Checks und Getter sollten auch die aktuelle Best-Practice widerspiegeln.

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