Zu dem Them des “verteiltes Monitorings” habe ich bereits vor längerer Zeit schon einen Artikel geschrieben, der auch kurz umreisst um was es dabei geht.

Daher hier nur die Neuerungen, die sich mit der Version 3.7.0 ergeben haben.
Durch die Änderung im Storefile (die Calls werden seit 3.6.0 als einzelne Dateien abgelegt) stießen manche Sync-Mechanismen an ihre Grenzen. Daher können ab der Version 3.7.0 beim Getter mehrere Store-Dirs angegeben werden. Die Syntax für die Konfiguration ist sehr einfach: Das Argument --stordir kann nun wiederholt angegeben werden.

Konfigurationsvarianten

Damit ergeben sich die folgenden Konfigurationsvarianten für’s Distributed Monitoring:

  • Ein zentrales NFS-Share für das Storedir aller Monitoring Instanzen. Der Nachteil hierbei ist, dass das Monitoring dann u.U. vom überwachten Gerät abhängig wird.
  • Hochwertiger Syncning-Mechanismus zwischen den Monitoring-Instanzen, der für eine Gleichstand in den Stordirs und deren Unterverzeichnissen sorgt (zum Beispiel Veritas Infoscale Storage FSS). Der Nachteil ist, dass diese Tools gekauft und installiert werden müssen.
  • SSHFS Cross-Mount und mehrfache Angabe von --storedir – der Getter schreibt dann die gleichen Daten in beide Verzeichnisse. Es muss nicht unbedingt SSHFS für den Crossmount verwendet werden – doch damit haben Kunden schon gute Erfahrungen gemacht. SSHFS kostet nichts, muss aber natürlich auch installiert bzw. konfiguriert werden. Als Alternative wäre auch ein NFS-Crossmount denkbar.