Der mit der Version 3.9.1 im Usage Check erstmals implementierte Schalter ‑‑svm_in_name hat einen interessanten Zusatznutzen. Die Schalter ‑‑exclude|‑X und ‑‑include|‑I filtern die Instanzenliste nach dem Namen der Instanz. Wenn diesem Namen nun der Vserver Name durch einen Punkt getrennt vorangestellt wird kann auch sehr einfach ein Gruppe von Instanzen, die sich auf einem oder mehreren Vservern befindet ausgewählt werden. Das war bisher über den Schalter ‑‑vserver|‑s möglich, aber eben nur für einen bestimmten Vserver. Damit konnte also entweder ein bestimmter Vserver ausgewählt werden aber nicht zwei oder gar eine ganze Gruppe abhängig von einem Muster im Vserver-Namen. Das alles ist nun möglich.

Lassen Sie mich das an ein paar Beispielen erklären:

./check_netapp_pro.pl ‑H filer ‑o volume ‑‑svm_in_name ‑I ^vserver1\.

Der obige Check prüft alle volumes am vserver1. Das wäre bisher schon möglich gewesen mit

./check_netapp_pro.pl ‑H filer ‑o volume ‑s vserver1

Da der Schalter -I im Gegensatz zu -s wiederholt werden kann, sind nun auch solche Checks möglich:

./check_netapp_pro.pl ‑H filer -o volume ‑‑svm_in_name ‑I ^vserver1\. ‑I ^vserver2\.

Mit dem obigen Kommando werden nun alle Volumes auf den Vservern 1 und 2 geprüft. Und das könnte man auch etwas kompakter so schreiben:

./check_netapp_pro.pl ‑H filer ‑o volume ‑‑svm_in_name ‑I ^vserver[1|2]\.

Das Regexmatching von ‑‑include|‑I und ‑‑exclude|‑X erlaubt dann auch einen solchen Check:

./check_netapp_pro.pl ‑H filer ‑o volume ‑‑svm_in_name ‑X ^sales-

Hiermit werden, eine Namenskonvention vorausgesetzt, alle Volumes auf allen Vserver geprüft mit Ausnahme jener der Sales-Abteilung.

Ausblick

Die Inklusion des Vserver-Namens in den Instanzennamen erweist sich also als noch nützlicher als erwartet und wurde inzwischen auch für weitere Checks angeregt.

Auch stehen schon Überlegungen im Raum, diese Einstellung zum Standard und den Schalter ‑‑svm_in_name damit überflüssig zu machen. Wie immer bin ich an Ihrer Meinung dazu sehr interessiert.